30 Juli, 2016

Kloster-Helferin Gesucht

Wer hat Interesse als Kloster-Helferin (Ārāmikā) für ein halbes Jahr oder länger bei uns in der Aneñja-Vihāra zu leben und mit uns Dhamma zu praktizieren? Wir brauchen möglichst kontinuierliche Unterstützung bei der Organisation des Küchenbereichs und bei der Delegation von Aufgaben in und um das Kloster an Gäste und andere freiwillige Helfer, was entsprechende Einweisung für sie mit einschließt. Bitte diese Nachricht auch weitergeben an Frauen oder buddhistische Einrichtungen,wo Ihr Interesse vermutet!
Mail an info@anenja-vihara.org

Currently we are looking for a live-in helper for the monastery (Ārāmikā). A woman who is interested in livingand practicing the Dhamma with us as a monastery helper at Añenja Vihāra for half a year or longer. We need continuous support in organizing the kitchen and assigning tasks in and around the monastery to guests and other temporary voluteers, which includes instructing them and giving advice related to those tasks.
Mail to info@anenja-vihara.org

10 August, 2015

Weitere Fotos der Bhikkhuni-Ordination



Bitte hier klicken für Fotos der Ordinierten.  Unter der Gallerie ist ein Link zu einer Dokumention zu finden.  Der Link lädt eine PDF Datei runter.

27 Juli, 2015

Fotos der Bhikkhuni-Ordination


 Fotoalbum

Hier sind die ersten Fotos der vielen Helfer und Helferinnen in Küche und sonstwo bei der Bhikkhuni-Ordination.  Einfach das Bild anklicken und es öffnet sich ein Fotoalbum.


24 Juni, 2015

Anumodana

An die Mitglieder des Vereins und die zahlreichen Unterstützer der Anenja Vihara.

SADHU SADHU SADHU

für all eure Grosszügigkeit und tatkräftigen Einsatz vor und rund um die Bhikkhuniordination in der Anenja Vihara.
Mögen die drei Juwelen euch segnen und beschützen.

Lasst uns die Verdienst teilen.

Mögen alle Wesen in allen Welten gesund, glücklich und im Frieden sein.

In tiefer Dankbarkeit,
der Vorstand



To the members of the Association and the numerous supporters of Anenja Vihara.

SADHU SADHU SADHU!

Thank you for your generosity and hard work before, during and after the Bhikkhuni-ordination in Anenja Vihara.
May the triple gem bless you and protect you.

Let us share the merit:

May all beings in all worlds be healthy, happy at heart and at peace.


With gratitude,

The Board of Directors

25 März, 2015

Aktualisierung der Bkikkhuni Ordination vom 23.3.2015

Zur geplanten Bhikkhuni-Ordination am 21. Juni 2015

In der Aneñja-Vihara  sollen insbesondere diejenigen gefördert und unterstützt werden, die dem Weg des Buddha als Bhikkhuni folgen wollen.
Es ist ein ermutigendes Zeichen und ein Grund zur Freude, dass es auch in Deutschland Frauen gibt, die dazu bereit und in der Lage sind. Samaneri Dhira hat sich schon seit längerem entschieden, dass sie zwei Jahren nach ihrer „Pabbajjā“, ihrer Samaneri-Ordination, sich dem Bhikkhuni-Sangha anschließen will.

Schon seit vielen Monaten bin ich dabei, dieses Ereignis vorzubereiten, das eigentlich etwas ganz „Normales“ sein könnte und sein sollte. Doch da der Zweig der Bhikkhunis in der Theravada-Tradition sich noch in der Wiederbelebungsphase befindet, nachdem er ca. 1000 Jahre lang unterbrochen war, handelt es sich keineswegs um eine alltägliche Angelegenheit. Die ERSTE Bhikkhuni-Ordination dieser Art (d.h. in der Theravada-Tradition) in Deutschland - gleichzeitig auch in ganz Europa - kann nur durch Kooperation und durch die Unterstützung von vielen zustandekommen.

Was die zur Bhikkhuni-Ordination erforderlichen Sanghamitglieder betrifft, so kommen wir ohne Hilfe aus dem Ausland – z.T. aus weiter Ferne – derzeit nicht aus.
Wir brauchen einen Sangha von Bhikkhunis und einen von Bhikkhus. Der Buddha hat zwar erlaubt, dass in einem Land wie Deutschland – im Unterschied zu den Ländern, in denen seine Lehre wie in Indien schon weit verbreitet war - die Zahl der Sanghamitglieder („das Quorum“) halb so groß sein kann; doch auch dies bedeutet die Anwesenheit von mindestens fünf Bhikkhunis und fünf Bhikkhus. Darunter müssen auch Bhikkhunis und Bhikkhus sein, die eine hohe Zahl an Vassa und gründliche Kenntnis des Vinaya haben. Auch sollten wir ein paar zustätzliche Zeugen und Zeuginnen haben bzw. „Ersatz“ für die aktiven Rollen bei der Ordination, weil es immer Unwägbarkeiten im menschlichen Leben gibt.

Das Zusammentreffen von Bhikkhus und Bhikkhunis, die unter gewissen anderen Bedingungen – z.T. fernab von Deutschland oder Europa – praktizieren, ist eine große Bereicherung und Inspiration nicht nur für den sehr jungen Bhikkhuni-Sangha selbst, sondern möglicherweise auch für die Bhikkhus und ebenso für unsere Unterstützer und Unterstützerinnen, die nicht ordiniert sind.

In diesem Fall erwähne ich zuerst die Bhikkhunis, denn die Ordination im Bhikkhuni-Sangha muß der Bestätigung durch den Bhikkhu-Sangha vorausgehen. Für die Rollen der „Kammavaca-Acarinis“ habe ich zwei Bhikkhunis aus den USA eingeladen, wo (in Kalifornien) in den letzten Jahren mehrere Bhikkhuni-Ordinationen stattgefunden haben. Beide Bhikkhunis kenne ich schon seit vielen Jahren, urspünglich aus meiner Zeit bei der Bhāvanā Society in West Virginia. Aus den USA kommt eine weitere Bhikkhuni, die ursprünglich aus Sri Lanka stammt. Zwei Bhikkhunis, die in Sri Lanka leben, werden uns ebenfalls unterstützen. Vermutlich werden – mich selbst eingeschlossen – nur zwei Bhikkhunis aus Deutschland teilnehmen. Wenn es ihr Gesundheitszustand zulässt, kommt noch eine Bhikkhuni aus einem anderen europäischen Land hinzu.

Was den Bhikkhu-Sangha betrifft, so wird die Zahl derer, die aus weiter Entfernung  herbeifliegen müssen, geringer sein als bei den Bhikkhunis. Eine besondere Ehre ist es für uns, dass Bhante Gunaratana Mahāthera, der in den USA lebt, zugesagt hat, trotz seines hohen Alters - zusammen mit einem jungen amerikanischen Bhikkhu - zur ersten Bhikkhuni-Ordination in Deutschland zu kommen. Der Ehrwürdige Anālayo, ein deutscher Bhikkhu, hat zum Thema der Bhikkhuni-Ordination an der Universtät Hamburg Forschung betrieben und mir bereits in vieler Hinsicht mit Rat zur Seite gestanden. Der Ehrwürdige Nyanabodhi hat nicht nur seine Teilnahme zugesagt, sondern wird auch alle Bhikkhus, die zur Bhikkhuni-Ordination anreisen, in der Metta Vihara als Gäste aufnehmen. Sehr erfreulich ist ebenfalls, dass auch manche Bhikkhus, die der Thailändischen Wald-Tradition folgen, wertvolle konkrete Unterstützung geben.

Allein durch die Ordination, das Tragen der Robe, wird jedoch noch kein guter Mönch, keine gute Nonne geboren. Dazu ist auch eine gute Anleitung für neue Bhikkhus oder Bhikkhunis notwendig. Der Buddha hat das Nissaya-Verhältnis dafür verbindlich gemacht, d.h. ein Lehrer-Schüler-Verhältnis, eine Beziehung des gegenseitigen Sich-Unterstützens, das der neuen Bhikkhuni helfen soll, in ihre Rolle hineinzuwachsen und dem Ziel dieser Lebensform näherzukommen, d.h. um das zu erreichen, um dessenwillen sie „ausgezogen“ ist: Das Erwachen, die Befreiung von allem Dukkha. Was die Bhikkhunis betrifft, die dabei sind, in die Rolle als Lehrerinnen hineinzuwachsen, wäre ein Austausch über diese Anleitung, eine Art „Training“ für die neuen Bhikkhunis, sehr wünschenswert.

Bislang mußten Frauen, die Bhikkhuni in der Theravada- oder in der tibetischen Tradition werden wollten, ins Ausland fliegen, und erst seit etwa 20-30 Jahren konnten sie irgendwo in der Welt einen Ort finden, wo es möglich war, die volle Ordination zu erhalten. Dies bedeutete, dass sie zumeist keine Lehrerin hatten, wie es der Bhikkhuni-Patimokkha vorsieht. Im besten Fall gab es einen männlichen Lehrer, der sich ihrer annahm und sie unterstützte. Diese Situation ändert sich, wenn die Anwärterinnen in dem Kloster die volle Ordination erhalten können, in dem sie als Samaneri leben und in dem sie dann als Bhikkhuni weiterpraktizieren.

Auch die Beziehung zu den Unterstützern vor Ort ist sehr wichtig. Wenn diese die Möglichkeit erhalten, den Prozeß des „Fortziehens in die Hauslosigkeit“ sowie ihre Aufnahme in den Bhikkhuni-Sangha mitzuerleben, sind sie häufig dadurch inspiriert. Sie spüren – z.B. auch gerade durch die Anwesenheit von Familienangehörigen - was dies bedeutet, und oft entsteht in ihnen der Wunsch, diesen Menschen, der die Familie und vieles mehr aufgibt, zu unterstützen, und damit wächst auch die Wertschätzung für diese Lebensform. Damit stärken sie gleichzeitig ihren eigenen Prozeß des Loslassens, selbst wenn sie vielleicht in diesem Leben eine (insgeheim gehegte?) Aspiration, es dem Anwärter oder der Anwärterin gleichzutun, nicht mehr verwirklichen können. Möglicherweise werden bereits Weichen dafür gestellt.

Dass die Buddha-Lehre in einem Land wirklich verwurzelt werden kann, ist es unabdingbar, dass Söhne und Töchter des Landes in ihrem Heimatland ordinieren können. Nach wie vor ist es die Aufgabe des ordinierten Sangha, dafür zu sorgen, dass die Lehre so rein wie möglich erhalten und nicht mit weltlichen Aspekten vermischt wird.

Falls es Fragen zur geplanten Bhikkhuni-Ordination gibt, könnt Ihr Euch gerne an mich wenden. Oder nehmt bitte mit Elvira Keppler, der 1. Vorsitzenden des Trägervereins, Kontakt auf, vor allem was Angebote zur Unterstützung betrifft, auf die wir in jedem Fall angewiesen sind.

31.7.2014
mit Aktualisierungen vom 23.3.2015
Ayya Sucinta

Einige Fotos vom Kloster

Fotos von Nelly

30 Januar, 2015

Die Zehn Spirituellen Vollkommenheiten

Wir haben einen weiteren Dhammavortrag von Ajahn Dtun ins Deutsche übersetzt.  Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn auf diesem Link finden:

Die Zehn Spirituellen Vollkommenheiten.